Tienken-Energieberatung

Ihr Ansprechpartner in Weyhe, Bremen und
Umgebung für ein energieeffizientes Zuhause.

Energieberatung unabhängig und aus Verantwortung.

Unser Ziel ist es Ihren Energieverbrauch zu optimieren - Dadurch Ressourcen zu schonen und somit auf lange Sicht Ihren Geldbeutel zu entlasten.

Wir handeln im Sinne unserer Kunden, unabhängig von anderen Unternehmen oder Gewerken.

Energieberatung für Wohngebäude

Für eine Energieberatung arbeiten wir zuerst den Ist-Zustand Ihres Gebäudes heraus. Alle relevanten Gebäudedaten sowie die Anlagentechnik (Wärmeerzeugung, Warmwassererzeugung und Lüftung) werden bei Ihnen vor Ort erfasst. Im nächsten Schritt wird Ihr Gebäude virtuell am PC erstellt und ein Sanierungskonzept erarbeitet. In einem Beratungsgespräch erläutern wir mögliche Maßnahmen und beziehen selbstverständlich Ihre persönlichen Wünsche und Ihr Budget mit ein. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bezuschusst die Energieberatung vor Ort oder den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) mit 80 % des Beraterhonorars. Für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt der Zuschuss bei maximal 1300 Euro. Für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten liegt der Zuschuss bei maximal 1700 Euro.

Sie sind unzufrieden mit Ihrem jetzigen Energieverbrauch und möchten Ihr Gebäude energetisch optimieren? Kontaktieren Sie uns - Wir helfen Ihnen dabei!

Energieausweise

Energieausweise für Wohngebäude

Bereits seit der Energieeinsparverordnung von 2007 (EnEV 2007) muss für Bestandsgebäude bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung ein Energieausweis vorhanden sein. Dieser Ausweis muss jedem potenziellen Interessenten vorgelegt werden und ist spätestens bei Vertragsabschluss zu übergeben. Die Verpflichtung einen Energieausweis bereit zu halten wurde durch die EnEV 2014 stark verschärft. Der Verordnungstext wurde novelliert und somit müssen seit Inkrafttreten der EnEV 2014 bereits im Vorfeld Energieausweise vorliegen und die Energiekennwerte in Immobilienanzeigen angegeben werden.

Energieausweise für Nichtwohngebäude

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) unterscheidet zwischen Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden, weil sich die Gebäudearten von ihrer Nutzung stark unterscheiden. Die internen Wärmegewinne in einem Bürogebäude sind wesentlich höher z.B. durch elektronische Geräte. Ebenfalls gibt es Unterschiede bei der Beleuchtung, Lüftung und eventuellen Kühlung des Gebäudes. Dies muss alles bei der Erstellung des Ausweises berücksichtigt werden.

Man unterscheidet generell zwischen dem verbrauchbasierten Ausweis (Verbrauchsausweis) und dem bedarfsbasierten Ausweis (Bedarfsausweis).

Verbrauchsausweis: Wie viel Energie wurde anhand der letzten 3 aufeinanderfolgenden Verbrauchsabrechnungen für 1qm Nutzfläche benötigt?

Bedarfsausweis: Wie viel Energie muss für 1qm Nutzfläche tatsächlich aufgewendet werden?

Der Ausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren, wenn keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden.

Welcher Ausweis ist der Richtige?

Verbrauchsausweise

- alle Wohngebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten

- alle Wohngebäude mit Bauantrag nach dem 01.11.1977

- alle Nicht-Wohngebäude

Bedarfsausweise

- alle Wohngebäude mit Bauantrag vor dem 01.11.1977 und 1 - 4 Wohneinheiten

 

Fördermittel

Der Staat gibt Anreize für alle die, die Wohnraum energetisch sanieren, kaufen und/oder erneuerbare Energien nutzen möchten. Die bundeseigene Förderbank KfW stellt zinsgünstige Kredite bereit, die über herkömmliche Banken ausgezahlt werden. Einige Zuschüsse werden noch bis zum 30.06.2021 über das KfW-Zuschussportal angeboten und beantragt.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bündelt ab 2021 die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die investiven Förderprogramme zur energetischen Sanierung von Gebäuden. Jeder Fördertatbestand wird sowohl als Zuschuss- wie auch als Kreditförderung angeboten. Die Zuschüsse können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Kreditvariante wird durch Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) in Zusammenarbeit mit den Hausbanken umgesetzt.

Weitere Informationen unter: https://www.bafa.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/20201214_beg.html

Weiterhin gibt es immer öfter regionale Fördermöglichleiten über die KfW/BAFA hinaus, welche man nicht außer Acht lassen sollte, denn nicht beanspruchte Fördermittel sind verschenktes Geld.

Die Komplexität der Förderangebote nimmt stetig zu und ist für den Laien oft nur schwer verständlich. Wir helfen Ihnen das passende Programm für Ihre Maßnahme zu finden. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

 

Die verschiedenen Förderangebote der KfW:


Programm 151/152 (Kredit)

Das Förderprogramm für alle die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen. Gefördert wird mit bis zu 120.000 Euro zum KfW-Effizienzhaus oder maximal 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen. Den Förderkredit "Energie­effizient Sanieren – Kredit (151, 152)" können Sie noch bis zum 30.06.2021 bei der KfW bean­tragen. Ab dem 01.07.2021 können Sie einen Antrag auf die neuen Förder­kredite und Zuschüsse der BEG stellen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Kredit-(151-152)/

Programm 167 (Kredit)

Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohnung. Ab dem 1. Januar 2021 kann der Ergänzungskredit in gewohnter Weise für den Einbau von Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien in Anspruch genommen werden, welche nun (neu) die technischen Anforderungen der BEG EM erfüllen. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Erg%C3%A4nzungskredit-(167)/

 

Programm 430 (Zuschuss)

Ab 2021 sind nur Sanierungen zum Effizienzhaus im Programm 430 förderfähig. Ab dem 01.01.2021 stellen Sie Anträge für die Förderung energetischer Einzelmaßnahmen beim BAFA in der neuen BEG-EM.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-(430)/

Programm 431 (Zuschuss)

Bezuschusst werden 50% der Beraterkosten für die Planung und Baubegleitung durch einen Energieeffizienzexperten. Maximal 4000 Euro pro Vorhaben. Die Förderung von energetischen Fachplanungen und Baubegleitungen im Programm 431 ist weiterhin nur möglich, wenn gleichzeitig eine Basisförderung aus einem der folgenden Programme in Anspruch genommen wird:

  • Energieeffizient Bauen – Investitionszuschuss (153)
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (151/152)
  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430), nur für Sanierungen zum Effizienzhaus

Nicht möglich ist die Kombination des Baubegleitungszuschusses (431) mit einem Zuschuss für energetische Einzelmaßnahmen aus der BEG EM vom BAFA. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, beim BAFA die Fachplanung und Baubegleitung ebenfalls fördern zu lassen. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Baubegleitung-(431)/

Programm 433 (Zuschuss)

Der Zuschuss für den Einbau eines stationären Brennstoffzellensystems. Für diese innovative Energiegewinnung gibt es bis zu 28.200 Euro je Brennstoffzelle. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Energieeffizient-Bauen-und-Sanieren-Zuschuss-Brennstoffzelle-(433)/#

Qualitätssicherung

Hydraulischer Abgleich an Heizungsanlagen

Der hydraulische Abgleich optimiert Ihre Heizungsanlage. Sie erreichen dadurch eine Energieeinsparung von bis zu 10 Prozent. Er stellt sicher das jeder Raum mit der tatsächlich benötigten Wärmemenge versorgt wird, um eine gewünschte Raumtemperatur zu erhalten. Rund 70 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient. Der hydraulische Abgleich schafft dabei Abhilfe. Sie profitieren von einem besseren Wohnkomfort und einer effizient arbeitenden Heizungsanlage.

Durch Berechnung der Heizlast für jeden Raum und der daraus resultierenden Wassermenge pro Raum werden voreinstellbare Thermostatventile sowie Vor- und Rücklauftemperatur so eingestellt, dass jeder Raum mit der benötigten Energiemenge gleichmäßig versorgt wird. Störende Fließgeräusche an Heizkörpern und/oder Rohrleitungen werden vermieden. Eine Überversorgung durch zu hohe Vorlauftemperaturen und überdimensionierte Umwälzpumpen werden so ebenfalls vermieden.

Der hydraulische Abgleich ist bei Heizungsmodernisierung mit Fördermitteln der KfW/BAFA Voraussetzung und ein wesentlicher Teil der wirtschaftlichen Funktion der Heizungsanlage. Die Heizungsoptimierung (bei bestehenden Anlagen) wird mit bis zu 30 Prozent vom BAFA gefördert.

Wenn wir Ihr Interesse an einer effizienten Heizungsanlage geweckt haben, sprechen Sie uns gerne an.

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Bereits seit 2009 ist für jeden Neubau ein Lüftungskonzept erforderlich, da neu zu errichtende Gebäude so luftdicht erstellt werden, dass man infrage stellt, ob das „normale“ Fensterlüften den Feuchteschutz sicherstellt und ausreichend frische Luft zuströmen kann. Für bestehende Wohngebäude kann ein Lüftungskonzept ebenfalls erforderlich werden: Wenn mehr als ein Drittel der vorhandenen Fenster ausgetauscht werden oder wenn mehr als ein Drittel der Dachfläche abgedichtet wird. Es soll allgemein dadurch sichergestellt werden, dass keine Feuchteschäden im Haus entstehen und ausreichend frische Luft dem Gebäude zugeführt wird, bei gleichbleibender Energieeffizienz.

Wir prüfen für Sie, ob ein Konzept notwendig ist und bei Bedarf ob und welche lüftungstechnischen Maßnahmen erforderlich sind.

Heizlastberechnung nach DIN EN 12831

Eine präzise Heizlastberechnung für Gebäude oder jeweilige Räume eines Gebäudes ist bei modernen Wärmeerzeugern in der gegenwärtigen Zeit unumgänglich. Um eine effiziente und lange Lebensdauer neuer Heizungsanlagen sicherzustellen, ist es von enormer Wichtigkeit diese genau zu dimensionieren. Mit einer von uns unabhängig erstellten Heizlastberechnung können Sie sich passende Angebote von Installations-Unternehmen einholen.

Zusammenarbeit

Die Anforderungen an Planer, Berater, Handwerker und Bauträger wachsen stetig an. Wir sind deshalb der Meinung, dass eine Zusammenarbeit oder Kooperation zwischen Gewerken und Unternehmen unabdingbar ist. Der Kunde und alle Beteiligten werden davon nur profitieren können.

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit! Sprechen Sie uns unverbindlich an!

Kontakt

Tienken Energieberatung

Niels Tienken
Zum Irrgarten 12
28844 Weyhe

Telefon 0176 - 803 928 45
E-Mail: info@tienken-energieberatung.de

 

-GIH